Neue Literarische Gesellschaft Marburg

-Literatur um 11-

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rückblick: Programmhefte, Termine und Autoren seit 2010

Medien-Echo zu unseren Veranstaltungen


Das neue Programm von Literatur um 11
mit internationaler Belletristik und wissenschaftlichen Vorträgen


So, 19. November, 11 Uhr, Café Vetter
Michael Köhlmeier
liest aus seinem Roman
"Der Mann, der Verlorenes wiederfindet. Novelle über Antonius von Padua."

Eine Geschichte über das, was im Leben wichtig ist. Michael Köhlmeier erzählt von einem Mann, der zur Legende wird und doch unbekannt geblieben ist.

Antonius liegt auf dem Platz vor der Kirche. Er hatte die Schmerzen nicht mehr ertragen, die Straße nach Padua war gepflastert und der Wagen hart gefedert. Jetzt liegt er da und sieht den italienischen Himmel. Und er erinnert sich an alles, was ihn hierhergebracht hat, von der Kindheit in Portugal bis in den Orden des heiligen Franziskus.

Michael Köhlmeier erzählt, wie nur er es kann, von einer sehr fernen Zeit, doch er macht uns den Bruder Antonius zum Zeitgenossen. In einer Epoche voller Gewalt fragt sich Antonius, wie kommt das Böse in die Welt? Habe ich etwas dagegen bewirkt mit meinen Reden? Köhlmeier erzählt von dem Menschen Antonius, und der geht uns alle an.

Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €


So, 26. November, 11 Uhr, Café Vetter
Frido Mann und Christine Mann
"Es werde Licht. Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik."

Christine Mann, Tochter von Werner Heisenberg, und Frido Mann, Enkel von Thomas Mann, zeigen in ihrem gemeinsamen Buch ›Es werde Licht. Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik‹, wie der Umbruch in den Naturwissenschaften durch die Quantentheorie gravierende – und gute – Folgen für unser Denken und Handeln hat: Der Gegensatz von Idealismus und Materialismus wird überwunden, eine ganzheitliche Sicht der Welt und des Menschen wird möglich.

Eine verständliche Erklärung der bahnbrechenden Einsichten der Quantentheorie und ein eindringlicher sowie persönlicher Aufruf zu einem neuen Menschenbild in der Naturwissenschaft.

Eintritt: 12,- € / Mitglieder: 10,- € / Studenten: 5,- €


So, 03. Dezember, 11 Uhr, Café Vetter
Professor Dr. Detlef Jena
"Wie das Vorüberschweben eines Leisen Traums"
Goethe, Weimar und das Wörlitzer Gartenparadies.

Detlef Jena, der bereits mehrere Bücher und Artikel über Goethe und das klassische Weimar verfasst hat, beweist wieder einmal, dass noch längst nicht alles erforscht worden ist, und es immer wieder Überraschungen auch für die Goethe-Forschung gibt.

Sieben Besuche hat Goethe der Fürstenresidenz Anhalt-Dessau abgestattet und dabei den berühmten Wörlitzer Park viermal besucht. Ohne das Ereignis Wörlitz und dessen Wirkungen sind weder Goethes Roman Die Wahlverwandtschaften, noch der »Dessauer Stein« im Weimarer Ilmpark, noch das liebliche Tiefurt oder gar die Rolle der Weimarer Klassik in der deutschen Literatur vorstellbar.

Was trieb Goethe in das damals bereits weit gepriesene Gartenreich Wörlitz und zu dessen Schöpfer Fürst Leopold III.? Was verband den lieblichen Weimarer »Musenhof« überhaupt mit der Kunstlandschaft am Elbestrom? Weimar und Wörlitz waren schon damals Magnete lustvoller Kunst und Unterhaltung, die auch auf die Reichspolitik ausstrahlen wollten. War das vorübergleitende Traumbild nur dem Augenblick geschuldet, oder tiefempfundene Lebensphilosophie oder nur taktisches Kalkül?

Fragen, die es gilt, in das so wechselvolle Leben Johann Wolfgang von Goethes einzuordnen. Eine spannende Geschichte, voller Überraschungen und Erkenntnissen, die man bei dem allseits durchforschten Goethe kaum noch vermutet!

Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €


So, 17. Dezember, 11 Uhr, Café Vetter
Dr. Heiko Postma
Christtagsfreude holen. Weihnachten mit Peter Rosegger.

Die kleinen Geschichten und Erzählskizzen, in denen sich Peter Rosegger (1843 - 1918) an seine Kindheit in der steierischen Waldheimat erinnert, umkreisen immer wieder gern das Weihnachtsfest. Meist geht es dabei heiter besinnlich zu, bisweilen aber auch richtig dramatisch. Für diese Advents-Matinee im Café Vetter nun hat Heiko Postma zwei der schönsten weihnachtlichen Prosastücke Roseggers zum Vorlesen ausgesucht – beide, versteht sich, angesiedelt in der Steiermark.

Dazu gibt er eine Einführung in das Leben, Denken und Schreiben des einst – nicht bloß in Österreich – ungemein beliebten Volksschriftstellers, der heute leider ein bisschen außer Kurs geraten ist. Durchaus zu Unrecht: der ehemalige »Waldbauernbub« Peter Rosegger war als Erzähler alles andere als ein Hinterwäldler.

Eintritt: 12,- € / Mitglieder: 10,- € / Studenten: 5,- €


So, 07. Januar, 11 Uhr, Café Vetter
Chansons-Matinée mit Emilia Blumenberg, Gesang, und Nils Mille, Piano
Je ne regrette rien. Eine Hommage an Edith Piaf.

„Für mich ist das Singen eine Flucht, es geht in eine andere Welt, ich stehe nicht mehr auf dem Boden.“ Edith Piaf.

Sie sang, um zu überleben: als Kind, um den Schlägen ihres Vaters zu entkommen, als Jugendliche, um den Schlägen ihres Zuhälters und später, als Erwachsene, um sich selbst zu entkommen. Und dabei „verbrennt sie das Dunkel um die Menschen“ (J. Audiberti).

Edith Piaf wurde am 19. Dezember 1915 in einem Hauseingang in Paris geboren. Und verstarb nach einem exzessiven Leben im Oktober 1963. Zur Erinnerung an das Leben dieser außergewöhnlichen Sängerin veranstaltet die Neue Literarische Gesellschaft eine Chansons-Matinée mit Schauspielerin und Sängerin Emilia Blumenberg. Am Flügel Pianist und Komponist Nils Mille.

Eintritt: 12,- € / Mitglieder: 10,- € / Studenten: 5,- €


So, 29. April, 11 Uhr, Café Vetter
Aus Anlass seines 75. Geburtstages spricht
Professor Dr. Arbogast Schmitt
über Freiheit und Lust, eine zu wenig beachtete Erklärung der Willensfreiheit.
Eintritt: 12,- € / Mitglieder: 10,- € / Studenten: 5,- €