Neue Literarische Gesellschaft Marburg

-Literatur um 11-

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rückblick: Programmhefte, Termine und Autoren seit 2010

Medien-Echo zu unseren Veranstaltungen


Das neue Programm von Literatur um 11
mit internationaler Belletristik und wissenschaftlichen Vorträgen


So, 22. Oktober, 11 Uhr, Café Vetter
Martin Kämpchen
"Lebens-Reisen zu Tagore und anderswohin"

Martin Kämpchen, in Boppard am Rhein geboren, ist nach seinem Studium, im Jahr 1973, nach Indien gegangen; seit 1980 wohnt er in Santiniketan, der Wirkungsstätte von Rabindranath Tagore, nördlich von Kalkutta.

Aus seinen Erfahrungen der Kulturen und Religionen Indiens schöpfend, hat er zahlreiche Bücher geschrieben, die uns die „Ferne näher bringen“ wollen. Darunter sind Essays, Tagebücher, Reisebücher und Erzählungen. Zudem ist er als der Übersetzer von Rabindranath Tagore aus dem Bengalischen hervorgetreten, hat dessen Biographie geschrieben und über Tagores Beziehungen zu Deutschland Bücher veröffentlicht. Seit zwanzig Jahren berichtet er im Feuilleton der FAZ über Indien. Außerdem bemüht er sich seit dreißig Jahren in Stammesdörfern um eine alternative Entwicklungshilfe.

In Marburg wird Martin Kämpchen Gedichte von Tagore in seiner Übersetzung vortragen sowie aus eigenen Werken der letzten Jahre lesen – aus Pfefferkörnchen (Erzählungen), Lebens-Reisen (Essays) und aus einem noch unveröffentlichtem Kinderbuch. Zwischendurch erzählt er über sein Leben zwischen Indien und Europa und möchte mit dem Publikum ins Gespräch kommen.

Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €


Sa, 28. Oktober, 18 Uhr, Café Vetter
Musikalisch-literarische Soiree

mit Justus Noll, Piano
Gerd Schiebl, Cello
Diaba Metzing, Violine

Von Justus Noll, der sich nicht nur als Autor und Komponist einen Namen gemacht hat, sondern auch ein gesuchter Arrangeur ist, wurde die Musik geschmackvoll für dieses gut eingespielte Trio eingerichtet. Sie reicht von Paul Linckes Berliner Luft bis zum Walzer aus der Jazz-Suite Nr. 2 von Schostakowitsch. Eine Auswahl von stimmungsvollen Musikstücken mit hohem Wiedererkennungswert.

Den literarischen Part hat Antje Welz übernommen, deren Kurzgeschichten ebenfalls zu einem heiteren Abend beitragen werden. "Die Kurzgeschichten von Antje Welz haben den unleugbaren Vorzug, dass sie wirklich kurz sind und niemanden zurück lassen, der nicht lachen müsste! Eben Alltag mit doppeltem Boden!" (L. Legge)



So, 29. Oktober, 11 Uhr, Café Vetter
Sergej Nikolaevič Esin und Aleksej Nikolaevič Varlamov
(beide Moskau) Lesung in deutscher Sprache.

Sergej Nikolaevič Esin
Der ehemalige Rektor des Gorkij-Instituts für Literatur in Moskau ist mit einem neuen Ausschnitt aus seinen Werken bei der Neuen Literarischen Gesellschaft zu Gast. Er hat bei früheren Aufenthalten uns seinen Roman „Marburg“ vorgestellt, der in dem Sammelband mit dem Titel „Ach, Ausland, Ausland…“( «Ах, заграница, заграница...») veröffentlicht ist. Seine jüngsten Romane sind „Besitzaufstellung eines einsamen Menschen“ – («Опись имущества одинокого человека»), „Die Markise“ («Маркиз») und „Tverbul, oder Logovs Lügengeschichten“ («Твербуль, или Логово вымысла»). Von den Memoiren des ehemaligen Rektors sind mittlerweile zehn Bände erschienen. Wir freuen uns ihn als alten Bekannten und guten Freund und geneigten Partner wieder zu begrüßen.

Aleksej Nikolaevič Varlamov
Der Prosaschriftsteller Aleksej Nikolaevič Varlamov ist der derzeitige Rektor desGorkij-Instituts für Literatur in Moskau und lehrt dort am Lehrstuhl für literarisches Schaffen. Er hat Vorlesungen über Literatur an europäischen und amerikanischen Universitäten gehalten, unter anderem war er Gastprofessor der Universität Iowa. Seinen literarischen Durchbruch hatte er mit dem Roman „Loch“ («Лох»). Als ständiger Autor der Serie „Das Leben berühmter Menschen“ ( «Жизнь замечательных людей») hat er Bücher unter anderem über Prischvin, Grin, A.N. Tolstoj, M. Bulgakov und A. Platonov herausgegeben. In Interviews äußerte er sich über provokante Themen wie „Warum soll man Kinder mit Lesen quälen“ oder „Man muss täglich seine Gedanken säubern wie seine Zähne“ und über vieles andere mehr. Zu weiteren Veröffentlichungen und Werken beider Autoren kann man die entsprechenden Seiten über Autoren des Literaturinstituts im Internet in verschiedenen Sprachen besuchen.

Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €


So, 05. November, 11 Uhr, Café Vetter
György Dalos
"Der letzte Zar. Der Untergang des Hauses Romanow."

"Was? Wie?", fragte der Zar Nikolai II. - und instinktiv schützte er mit seiner Hand die Zarin, mit der anderen den Zarewitsch. Dann eröffnete das Mordkommando das Feuer. Jekaterinenburg, 17. Juli 1918, zwei Uhr morgens. 1998/2016 wurden die sterblichen Überreste der Zarenfamilie in der Peter-Pauls Kathedarle in Sankt Petersburg beigesetzt, im Beisein eines Vertreters der inzwischen bedeutungslos gewordenen Familie Romanow.

György Dalos - einer der international profiliertesten Publizisten auf dem Gebiet der osteuropäischen Geschichte - entwirft ein beklemmendes Panorama vom Untergang des Hauses Romanow und analysiert die Gründe für das Scheitern des letzten Zaren.

Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €


So, 19. November, 11 Uhr, Café Vetter
Michael Köhlmeier
liest aus seinem Roman
"Der Mann, der Verlorenes wiederfindet. Novelle über Antonius von Padua."
Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €


So, 26. November, 11 Uhr, Café Vetter
Frido Mann und Christine Mann
"Es werde Licht. Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik."
Christine Mann, Tochter von Werner Heisenberg und Frido Mann, Enkel von Thomas Mann, sprechen über die dramatischen Folgen der Quantentheorie für unser Leben und Denken.
Eintritt: 12,- € / Mitglieder: 10,- € / Studenten: 5,- €


So, 03. Dezember, 11 Uhr, Café Vetter
Professor Dr. Detlef Jena
"Wie das Vorüberschweben eines Leisen Traums"
Goethe, Weimar und das Wörlitzer Gartenparadies.

Detlef Jena, der bereits mehrere Bücher und Artikel über Goethe und das klassische Weimar verfaßt hat, beweist wieder einmal, dass noch längst nicht alles erforscht worden ist, und es immer wieder Überraschungen auch für die Goethe-Forschung gibt.


So, 17. Dezember, 11 Uhr, Café Vetter
Dr. Heiko Postma
Peter Rosegger: Waldweihnacht


So, 07. Januar, 11 Uhr, Café Vetter
Chansons-Matinée mit Emilia Blumenberg Nils Mille
Je ne regrette rien. Eine Hommage an Edith Piaf.

„Für mich ist das Singen eine Flucht, es geht in eine andere Welt, ich stehe nicht mehr auf dem Boden.“ Edith Piaf.

Sie sang, um zu überleben: als Kind, um den Schlägen ihres Vaters zu entkommen, als Jugendliche, um den Schlägen ihres Zuhälters und später, als Erwachsene, um sich selbst zu entkommen. Und dabei „verbrennt sie das Dunkel um die Menschen“ (J. Audiberti).

Edith Piaf wurde am 19. Dezember 1915 in einem Hauseingang in Paris geboren. Und verstarb nach einem exzessiven Leben im Oktober 1963. Zur Erinnerung an das Leben dieser außergewöhnlichen Sängerin veranstaltet die Neue Literarische Gesellschaft eine Chansons-Matinée mit Schauspielerin und Sängerin Emilia Blumenberg. Am Flügel Pianist und Komponist Nils Mille.

Eintritt: 12,- € / Mitglieder: 10,- € / Studenten: 5,- €


So, 29. April, 11 Uhr, Café Vetter
Aus Anlass seines 75. Geburtstages spricht
Professor Dr. Arbogast Schmitt
über Freiheit und Lust, eine zu wenig beachtete Erklärung der Willensfreiheit.
Eintritt: 12,- € / Mitglieder: 10,- € / Studenten: 5,- €