Neue Literarische Gesellschaft Marburg

-Literatur um 11-

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rückblick: Programmhefte, Termine und Autoren seit 2010

Medien-Echo zu unseren Veranstaltungen


Sonntag, 15. März, 10 Uhr, Café Vetter
(muss leider verschoben werden, neuer Termin demnächst hier)

Mittgliederversammlung 2020
Tagesordnung
- Feststellung der fristgerechten Einladung
- Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden
- Bericht der Kassenprüfer
- Rechenschaftsbericht der Schatzmeisterin
- Wahl der Versammlungsleitung
- Neuwahl des Vorstandes
- Verschiedenes


Sonntag, 15. März, 11 Uhr, Café Vetter
(muss leider verschoben werden, neuer Termin demnächst hier)

Natascha Korsakowa
Römisches Finale

Ein kaltblütiger Mord. Ein Genie mit einem Doppelleben. Eine Geschichte, die nach Jahrzehnten zu Ende erzählt wird. Der weltberühmte Pianist Emile Gallois wird nach einer Generalprobe für ein Benefizkonzert erschossen aufgefunden. Commissario Di Bernardo, der bereits erfolgreich in der Musikwelt ermittelt hat, wird an den Tatort gerufen. Gemeinsam mit seinem jungen Kollegen Ispettore Del Pino stößt er schon bald auf einen Sumpf aus Intrigen und Affären. Offenbar führte der Pianist ein Doppelleben, und die Ehe mit seiner Frau war nur noch Fassade.

Im Zuge der Ermittlungen muss sich Commissario Di Bernardo nicht nur mit Gallois‘ untröstlicher Witwe Cristina unterhalten, die einer der ältesten und mächtigsten Familien Italiens entstammt, sondern auch mit seinem langjährigen Liebhaber, dem Dirigenten Ephraim Azzaria. Doch es stellt sich heraus, dass Gallois scheinbar Zukunftspläne verfolgt hat, in denen weder Cristina noch Azzaria die gewünschte Rolle spielen sollten. Der Kreis der mutmaßlichen Täter ist groß und als dann auch noch eine zweite Leiche gefunden wird, stellt sich der Fall noch einmal ganz anders und deutlich komplexer dar. Bei Commissario schrillen alle Alarmglocken. Denn er könnte sich nicht nur in den feinen Fäden der besseren Gesellschaft Roms verstricken, sondern auch in den Abgründen der menschlichen Seele.

Natascha Korsakowa liest aus ihrem Roman; gleichzeitig bringt sie ihre Violine mit und zeigt dem Publikum ihre musikalischen Qualitäten, denn sie ist nicht nur Krimiautorin, sondern auch eine international konzertierende Violinistin.

Eintritt: 10 € / Mitglieder 8 € / Studenten 5 €


Sonntag, 29. März, 11 Uhr, Café Vetter
(muss leider verschoben werden, neuer Termin demnächst hier)
Florian Schwebel
Gassen durch die Nacht

Jede Stadt hat ihre Geheimnisse, und Marburg hat mehr Keller und Ruinen als andere Städte. Hier wirkten Heilige und Schlächter, Romantiker und Rebellen, manche erfunden, andere nicht tot zu kriegen.

Der in Marburg geborene Autor und ehemalige Lokaljournalist Florian Schwebel erzählt in „Gassen durch die Nacht“ Geistesgeschichte als Geistergeschichte, Stadtgeschichte als Schauergeschichte und lädt ein zu einem grausig – ironischen Streifzug durch Fachwerk und steinerne Gassen, bei dem wichtige Fragen gestellt werden: Wo spukt die Heilige Elisabeth? Welche Wohngemeinschaft ist wirklich verflucht? Waren die Märchen schuld? Ergänzende Fragen und Antworten vom Publikum sind bei dieser Lesung als Buchvorstellung ausdrücklich erwünscht.

Florian Schwebel, schreibt Drehbücher und Prosa und hat u.a. als Übersetzer und Ghostwriter gearbeitet. Er arbeitet gerne mit ungewöhnlichen Formen und Geschichten und lebt in Berlin.

Eintritt: 10,- € / Mitglieder 8,- € / Studenten 5,- €


Sonntag, 19. April, 11 Uhr, Café Vetter
Johannes Willms
Napoleon-Biographie
A
us Anlass des 250. Geburtstages Napoleon Bonapartes: 800 Seiten umfassende Biographie eines, ohne den auch die deutsche Geschichte anders verlaufen wäre.


Sonntag, 17. Mai, 11 Uhr, Café Vetter
Dr. Heiko Postma
Hinter alles ein Fragezeichen machen
Theodor Fontane von Sechzig bis (fast) Achtzig

In einem Alter, in dem andere Autoren die Feder aus der Hand legen, fing Fontane noch einmal ganz neu an. Nachdem er, zur Empörung seiner Ehefrau, die feste Stellung als Akademie-Sekretär aufgegeben hatte, musste er zwar die ungewisse Existenz des freien Schriftstellers auf sich nehmen, konnte sich nun aber – halbwegs abgesichert durch sein Amt als Theaterreferent der „Vossischen Zeitung“ – endlich dem Projekt widmen, das er schon seit über zwanzig Jahren umdacht hatte: dem Roman „Vor dem Sturm“.

Anschließend ging er dann daran, seinen, wie er’s nannte, „kleinen Romanschriftsteller-Laden aufzumachen“, von dem wir heute sagen dürfen, dass es alles andere als ein „kleiner Laden“ geworden ist: Zumal seine Gesellschafts-Romane wie „Irrungen, Wirrungen“, „Effi Briest“ oder „Frau Jenny Treibel“ zählen genau wie „L’Adultera“ oder die (gern unterschätzte) „Mathilde Möhring“ zu den Höhepunkten der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts.

Gar nicht zu reden von Erzählungen wie „Schach von Wuthenow“ oder Fontanes opus magnum „Der Stechlin“. Über diese Werke des „alten Fontane“ wird Heiko Postma im Café Vetter sprechen, und dazu auch über den letzten Lebensabschnitt Theodor Fontanes, des Mannes, dem „Independenz über alles“ ging und der, genau wie sein Dubslav von Stechlin, „hinter alles ein Fragezeichen“ setzte.

Eintritt: 12,- € / Mitglieder 10,- € / Studenten 5,- €