Neue Literarische Gesellschaft Marburg

-Literatur um 11-

 

 

 

 

 

 

 

 

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Medien-Echo zu unseren Veranstaltungen


Das neue Programm von Literatur um 11
mit internationaler Belletristik und wissenschaftlichen Vorträgen


Sonntag, 24. März, 11 Uhr, Café Vetter
Peter Henisch (Wien)

liest aus Anlass seines 75. Geburtstages aus seinem Roman
Siebeneinhalb Leben

Der Autor Paul Spielmann, der auf einer Bank im Park sitzt und schreibt, ist irritiert. Wer ist der Mensch, der plötzlich auftaucht und ihm zu nahe rückt? Bildet sich der doch tatsächlich ein, dass es in Spielmanns Roman „Steins Paranoia“ um ihn geht.

Er heißt Max Stein, wie der Protagonist, und anscheinend gibt es auch Parallelen zwischen seiner Geschichte und der im Roman. Am nächsten Tag setzt sich Spielmann auf eine andere Bank, wird den Quälgeist aber nicht los. Als er beschließt, ab sofort zu Hause zu arbeiten, beginnt Stein, Spielmanns Entführung vorzubereiten.

Spielerisch wechselt Peter Henisch die Ebenen zwischen Fakten und Fiktion, zwischen Leben und Literatur, wie das nur ein ganz großer Erzähler kann.

Eintritt: 10,- € / Mitglieder 8,- € / Studenten 5,- €


Sonntag, 14. April, 11 Uhr, Café Vetter
Zum 4. Mal lesen Marburger/innen ihr Lieblingsgedicht


Nach Meinung der bekannten Literaturkritikerin Felicitas von Lovenberg ist Lyrik "für unsere Gegenwart die Literaturform schlechthin". Literatur in gebundener Form (Reim, antike Versmaße oder frei rhythmisch) ist für viele Menschen lebendiger Besitz.

Bereits im Kindesalter werden komplizierte Abzählreime leicht auswendig gelernt, die lebenslänglich im Gedächtnis bleiben. Wir wissen, dass Gedichte Überlebenshilfe sein können (das berichten z. B. KZ-Opfer, genauso wie Menschen in Isolierhaft usw.). Lyrik bedeutet aber nicht nur Innerlichkeit oder Intellekt, sondern kann auch kritische Waffe sein oder als Chanson weitreichende Wirkung erzielen.

Musikalische Umrahmung mit Improvisationen von Roswitha Aulenkamp.

Eintritt: 10,- € / Mitglieder 8,- € / Studenten 5,- €