Neue Literarische Gesellschaft Marburg

-Literatur um 11-

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rückblick: Programmhefte, Termine und Autoren seit 2010

Medien-Echo zu unseren Veranstaltungen


Das neue Programm von Literatur um 11
mit internationaler Belletristik und wissenschaftlichen Vorträgen


Uni im Café
So, der genaue Termin wird noch genannt, 11 Uhr, Café Vetter
Dr. Jutta Schuchard
Die Neugotik. Ein europäisches Phänomen. Vortrag.
Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €


So, der genaue Termin wird noch genannt, 11 Uhr, Café Vetter
Dr. Heiko Postma
Fontane II
Die großen Romane.
Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €


Uni im Café
So, 08. Oktober, 11 Uhr, Café Vetter
Prof. Dr. Herrmann Jungraithmayr und Dr. Marie Ngom
Werkgeheimnisse afrikanischer Sprachen - Kulturgut im Verborgenen.

Die „neue Völkerwanderung“ (A.-W. Asserate) erfordert, dass wir im Flüchtling auch den Menschen und damit auch Kultur und Sprache wahrnehmen müssen.

Im Sudangürtel, südlich der Sahara, die es für ihn zu durchqueren gilt, sind eintausend Muttersprachen beheimatet. Eine davon ist die, die Leonhard Hagebucher in Wilhelm Raabes Roman „Abu Telfan“ (1867) als „Kriegsgefangener in Dafur zu lernen hatte: das Migama, dessen hochentwickelte Grammatik erst hundert Jahre später erforscht wurde.

Je tiefer wir in diese äußerlich unscheinbaren Sprachgebilde eindringen, desto größer wird unser Staunen. So besitzt das Mokilko 77 Tempora, die mit einer europäischen Sprache kaum zu fassen sind. - Das Tangale markiert sein Passivum vor allem durch Kehlkopfverschluss. - Im Zime wird die Osterbotschaft im Dialekt A als „Der Herr ist auferstanden“, im Dialekt B dagegen als „Der Herr wird auferstehen“ verstanden. - Wie frei ist ein a-capella-Gesang in diesen vom sprachlichen Ton beherrschten Sprachen?

Die Afrikanisten Herrmann Jungraithmayr und Marie Ngom vom Institut für Afrikanistik an der Goethe-Universität, Frankfurt/Main, laden zu einer Entdeckungsreise ein.

Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €


So, 22. Oktober, 11 Uhr, Café Vetter
Martin Kämpchen
Lebens-Reisen zu Tagore und anderswohin

Martin Kämpchen, in Boppard am Rhein geboren, ist nach seinem Studium, im Jahr 1973, nach Indien gegangen; seit 1980 wohnt er in Santiniketan, der Wirkungsstätte von Rabindranath Tagore, nördlich von Kalkutta.

Aus seinen Erfahrungen der Kulturen und Religionen Indiens schöpfend, hat er zahlreiche Bücher geschrieben, die uns die „Ferne näher bringen“ wollen. Darunter sind Essays, Tagebücher, Reisebücher und Erzählungen. Zudem ist er als der Übersetzer von Rabindranath Tagore aus dem Bengalischen hervorgetreten, hat dessen Biographie geschrieben und über Tagores Beziehungen zu Deutschland Bücher veröffentlicht. Seit zwanzig Jahren berichtet er im Feuilleton der FAZ über Indien. Außerdem bemüht er sich seit dreißig Jahren in Stammesdörfern um eine alternative Entwicklungshilfe.

In Marburg wird Martin Kämpchen Gedichte von Tagore in seiner Übersetzung vortragen sowie aus eigenen Werken der letzten Jahre lesen – aus Pfefferkörnchen (Erzählungen), Lebens-Reisen (Essays) und aus einem noch unveröffentlichtem Kinderbuch. Zwischendurch erzählt er über sein Leben zwischen Indien und Europa und möchte mit dem Publikum ins Gespräch kommen.

Eintritt: 10,- € / Mitglieder: 8,- € / Studenten: 5,- €